Allgemeines Finanzwissen

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Das Fundament des Erfolgs: Warum eine starke Basis beim Vermögensaufbau entscheidet

Für einen erfolgreichen und nachhaltigen Vermögensaufbau sollte man stets eine starke Basis bilden. Diese dient in stürmischen Zeiten als robuster Widerstand gegen Markttiefen und Krisen. Um dies zu erreichen, ist es essenziell, auf unterschiedliche Assetklassen zurückzugreifen, die sich gegenseitig ergänzen.

"Eine stabile Basis fängt die Stürme des Marktes ab, während der Rest des Portfolios für das Wachstum arbeitet."

Die Basis: Das stabile Fundament aus drei Assetklassen

In meinem persönlichen Portfolio besteht diese fundamentale Basis aus drei bewährten Säulen: Immobilien, globalen Aktien-ETFs und Gold.

Vermögenspyramide mit Fokus auf die breite Basis aus Immobilien, ETFs und Gold

Abbildung 1: Die Basis der Vermögenspyramide stützt sich auf Immobilien, globale ETFs und Gold.

Warum ist eine breite und starke Basis so wichtig?

Der erste und wichtigste Punkt ist die Risikostreuung durch Diversifikation. Eine breite Basis bietet den großen Vorteil, dass nicht immer alle Assetklassen gleichzeitig an Wert verlieren. Während in einer Krise oder bei einem plötzlichen Börsencrash Aktien temporär unter Druck geraten können, zeigen sich andere Anlageklassen stabiler oder steigen sogar im Wert (wie beispielsweise Gold als klassischer sicherer Hafen).

Zudem bildet eine solche Basis einen wirksamen Schutz gegen die Inflation. Ein hervorragendes Beispiel hierfür sind Immobilien, die langfristig als Inflationsschutz dienen (dazu mehr unter dem Reiter Immobilien).

Selbstverständlich kann die Basis auch mit Anleihen oder Wertsachen ergänzt werden. In meinem Portfolio werden Anleihen mit Optionen kombiniert und sind daher Teil meiner Income-Strategie. Da ich generell kein Interesse an Wertsachen habe, spielen diese für mich keine Rolle – das hängt letztlich immer von der persönlichen Präferenz ab.

Das Mittelstück: Einzelaktien und Optionen

Über dieser breiten Basis befinden sich Bausteine, die etwas mehr Aktivität erfordern. Bei den Einzelaktien setze ich auf Unternehmen, die eine globale Vormachtstellung und möglichst ein Monopol mit hohen Nettomargen aufweisen, nicht zyklisch agieren und kein großes politisches Interesse auf sich ziehen. Bei Optionen setze ich auf langweilige Dividendentitel und Index-ETFs; diese kombiniere ich mit Anleihen (weiterführende Informationen dazu findest du unter dem Abschnitt Optionen).

Vermögenspyramide inklusive Einzelaktien und Optionen in der Mitte

Abbildung 2: Über der Basis ergänzen Einzelaktien und Optionen das Portfolio.

Die spekulative Spitze: Hobby und Risiko

An der absoluten Spitze stehen schließlich die spekulativen Werte: P2P-Kredite, Bitcoin und Hebelderivate. Dabei setze ich gezielt auf unterschiedliche Bereiche, was zum Teil mehr Pflege und Recherche erfordert, da Informationen – insbesondere im Bereich P2P – oft nicht so einfach zugänglich sind. Diese spekulativen Investments sind für mich jedoch ein reines Spaßprojekt bzw. Hobby, bei dem ich einen Totalverlust (100 %) durchaus in Kauf nehme.

Fazit: Gewichtung nach Lebenssituation

In meinem Portfolio nimmt die solide Basis stets den größten Anteil ein. Die spekulativen Investments an der Spitze sind lediglich eine freiwillige Beimischung. Das Schöne daran: Diese Spitze kann – abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, der Risikobereitschaft und der verfügbaren Zeit – auch komplett weggelassen werden, ohne dass das Gesamtkonstrukt ins Wanken gerät. Zudem kann die Verteilung innerhalb der Bereiche natürlich auch variieren – je nachdem, wie hoch die persönliche Risikobereitschaft ausgeprägt ist.